Ortsplan
Kontakt
Pfarrer:
Dr. Marc Grießer
Tel.: 07357-444
E-Mail: marc.griesser@drs.de
Pfarrbüro:
Andrea Moosbrugger-Zinser
Kirchstraße 9
88448 Attenweiler-Rupertshofen
Tel.: 07357-444
E-Mail: kath.kirche_gem.attenweiler(@)outlook.de
Homepage: www.se-ulrika-nisch.de
Kirchengemeinderat:
gewählte Vorsitzende
Renate Traub
Schleifweg 11
88448 Attenweiler
Tel.: 07357-2174
Gottesdienste in der Seelsorgeeinheit Ulrika Nisch
Samstag: 19:00 Uhr
Sonntag: 08:30 Uhr und 10.00 Uhr
Die genauen Gottesdienstzeiten werden wöchentlich im Amtsblatt und auf der Homepage www.se-ulrika-nisch.de veröffentlicht!
KirchenchorSt. Blasius Attenweiler
Historie Im Visitationsbericht von 1828 heißt es u. a.: „Der Kirchengesang beruht nur auf einem schwachen Sängerchor und Jugend und Erwachsene nehmen noch nicht Antheil“. Dies ist die erste Erwähnung eines Kirchenchores in der kath. Kirchengemeinde Attenweiler. Seit dieser Zeit dürfte es in der Kirchengemeinde ununterbrochen einen Kirchenchor gegeben haben. Zeitweise wird auch nur von einem Männerchor berichtet.
Derzeit besteht der Kirchenchor aus 9 Sängerinnen und Sängern. Dirigent Gerhard Branz, 07357/1818.
Der Chor hat aktuell keine gewählte Vorstandschaft
Ansprechpartner:
Karl Branz
Schönblick 8
88448 Attenweiler
Fon: 07357 777
Gebäude und Einrichtungen
· Kirche: (Rupertshofer Straße 4)
1722-1725 erbaute Barockkirche. Bauherr Didakus Ströbele (Abt vom Kloster Schussenried). Sie ist dem Hl. St. Blasius geweiht. Hochaltarbild (1735) von F. J. Spiegler (1691-1757). Orgel (1842) erbaut von Franz Sales Hechinger (1800-~1879)
· Pfarrhaus: (Rupertshofer Straße 2)
1732 erbaut ebenfalls von Didakus Ströbele im Rokoko-Stil. Elegantes Portal, noble Innenausstattung mit geschnitzten Eichenholztüren und Stuckdecken. War Sommerresidenz der Schussenrieder Äbte. Wurde 1980 verkauft und ist nun in Privatbesitz.
· Gemeindehaus: (Rupertshofer Straße 6)
1904 als kath. Schulhaus (1904-1965) gebaut.
Seit 1965 kath. Gemeindehaus mit 2 Sälen, Küche, Pfarrbüro und einer Wohnung
Friedhof: (Friedhofstraße)
Kurzchronik
· um 800 Christianisierung in unserer Gegend abgeschlossen (es gab noch keine Kirchenspaltung).
· 1275 wird der Name der Pfarrei „Attenwiler Archidiaconatu* dmi? de Rütelingen in decanatu Haigingen? (Hayingen)“ genannt. (*= Erzdiakonat). _*)1.
· 1275 war bereits die Pfarrstelle in Attenweiler besetzt: „Der Rektor in Attenweiler hat 15 Pfd. Einkommen“.
· 1427 wurde die Pfarrei dem Prämonstratenserkloster Schussenried inkoperiert.
· 1517 Reformation - Martin Luther schlug seine Thesen an.
· 1531 Reformation´- in Biberach eingeführt.
· 1535 Reformation griff auf Attenweiler über (Hospital Biberach war evangelisch geworden). „Anno 1535 wurden die Pfarrer zu Attenweiler und Muttensweiler ausgetrieben, das Exercitium Catholicum verboten, ...... ..... anstatt deren Praedicanten an beede Ort eingesetzt worden“. _*)1.
· 1548 Nach dem Augsburger Reichstag mussten nun die evangelischen Landpfarrer ihre Dörfer verlassen, so auch der Attenweiler Hans Jäger (1545-1548). _*)3.
· 1618 - 1648 Der Dreißigjährige Krieg. Mehrfacher Glaubenswechsel.
· 1632 Nach dem Einzug der Schweden in Biberach hörte der Glaubenszwang auf und die allermeisten „Bekehrungen“ hatten keinen Bestand. Attenweiler bekam Anstelle des katholischen Pfarrers wieder einen evangelischen; Caspar Gaupp von Biberach. Dieser wurde
· 1633 von den Kaiserlichen vertrieben und flüchtete nach Biberach.
· 1648 Im Westfälischen Frieden wurde die konfessionelle Parität festgeschrieben, d. h., dass beide Konfessionen ihre Güter, Rechte und Religionsausübung nach dem Stand vom 1. Januar 1624, dem Normaljahr, haben und behalten sollten.
· 1649 Nach dem Friedenschluss setzte Abt Matthäus 9 Zweifel auf, mit denen er das Spital z. B. fragte:“.... ob Kraft der Friedensinstrumente die Religion zu Attenweiler frei sei? ob ein Prädikant hier geduldet werden müsse? Wer ihn salarieren müsse? Ob die Lutheraner eine eigene Kirch bauen oder das Exercitum simultaneum gestattet werden müsse? ....“. _*)1. Auf Grund der Bestimmungen im Westfälischen Frieden (und eventuell der vorgenannten „Zweifel“) wurde dann für Biberach in einer vom Herzog von Württemberg und dem Bischof von Konstanz beschickten Kommission die speziellen Regelungen ausgehandelt und im „Exekutionskommissionsrezeß“ festgehalten. Diese Regelungen sahen folgendes vor:
a. Die Attenweiler Pfarrei samt Kirche ist eine zum Kloster Schussenried gehörende katholische Pfarrei.
b. Die Evangelischen gehören zur Kirche Maria Magdalena in Biberach und besuchen die dortigen Gottesdienste. Weiter war festgelegt, dass die Evangelischen von Attenweiler dort ihre Kinder taufen und ihre Ehen einsegnen lassen. Evangelische Prediger dürfen aus der Stadt zu seelsorgerlichen Besuchen zu Kranken gerufen werden, auch mit Abendmahl. Die evangelischen Verstorbenen werden auf dem Friedhof in Attenweiler bestattet, wozu die Glocken läuten. _*)3. Durch diese Regelung waren die Attenweiler Evangelischen gezwungen nach Biberach in die St. Maria Magdalena Kirche (im kath. Friedhof, Ehinger Straße) zu gehen. Diese Bestimmungen galten bis ins 19. Jh..
· 1722 - 1725 Neubau der Kirche.
· 1828 Erwähnung eines „schwachen Sängerchor“ im Visitationsbericht.
· 1868 Einweihung des neuen „Gottesacker“. Bis dato wurden die Katholiken und Lutheraner auf dem Gottesacker bei der Kirche begraben.
· 1917 Ablieferung der zinnernen Orgelpfeifen für Kriegszwecke.
· 1942 Abnahme der großen und mittleren Kirchenglocke für Kriegszwecke. Beide Glocken kehrten
· 1948 wieder heim.
· 1975 Verstarb der letzte in Attenweiler residierende kath. Pfarrer (Emil Minarsch)
· 1981 Brand in der Kirche infolge eines Defektes in der Orgelspieltischheizung.
· 1986 Durch den Neubau der Aussegnungshalle auf dem „ev. Teil“ des Friedhofes wurde die getrennte Belegung aufgehoben.
2005 Anschaffung der 4. Glocke
Literaturhinweise
· Anonyme Beschreibung der katholischen Kirchengemeinde Attenweiler _*)1
· „Unter Reichsadler und Krummstab“ Reinhold Mildenberger, 1986 (Neuaulage 2004)
· „Attenweiler - Zwei Konfessionen ein Dorf“ - Paul Hespeler 1993 (ISBN 3-924489-67-X) _*)3
Vorsitzender und Ansprechpartner:
Karl Branz
Schönblick 8
88448 Attenweiler
Fon: 07357 777
Dirigentin: Natalie Klink
Beschreibung:
Gründung: vor 1828. Probe: jeweils dienstags ab 20:15 Uhr. Aktive Chormitgliederzahl: 17.
Wir pflegen die geist- und weltliche Chorliteratur, sowie das gesellige Beisammensein.